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Mit Kairoz erstrahlt ein neues Licht am Designerhimmel

Julia Fischer fertigt in einer Gemeinschaftswerkstatt und zu Hause wunderschöne Lampen aus Holz an. Für Ihre außergewöhnlichen Kreationen erhielt sie bereits 2018 den Anerkennungspreis der Handwerkskammer Salzburg und auf der Vienna Design Week präsentierte die studierte Grafikdesignerin auch schon. Wenn sie nicht gerade mit ihren Lampen beschäftigt ist, findet man die junge Salzburgerin draußen in der Natur beim Radeln, am Berg oder unterwegs mit Freunden. Ihre kunstvollen Modelle sind auch alle aus der Natur inspiriert, heißen beispielsweise Leaf, Drop oder Moon und sind unter dem 2018 gegründeten Label Kairoz firmiert.

Viele Gründe, um einmal genauer nachzufragen…

Was macht diese Lampen so einzigartig?

Jede Lampe wird von Julia liebevoll und einzeln handangefertigt und ist auf Ihre Art und Weise individuell. Und jede Lampe erzeugt ein indirektes gemütliches Licht, ist darüber hinaus aber auch noch Deko-Objekt, Blickfang im Raum und eigentlich eine Leuchtskulptur. Abends und beleuchtet werfen die Modelle ihre ganz eigenen, speziellen Schatten. Das Leaf beispielsweise schafft durch die einzelnen Streben eine außergewöhnlich spannende Atmosphäre im Raum.

 

Ich bin davon überzeugt, dass man die Materialien möglichst lokal besorgen sollte. Aber manchmal ist das nicht ganz so einfach.“

 

Das Holz für Ihre beleuchteten Kunstwerke kauft sie lokal ein und es stammt oft aus österreichischen Wäldern, kommt zumindest aber immer aus Europa. Bei den Kabeln war es, so die One-Woman-Produzentin, schon schwieriger jemanden aus der Region zu finden. Und ob da nicht doch vielleicht das eine oder andere Kleinteil aus Übersee stammt, ist sie sich auch nicht sicher. Aber man merkt deutlich, dass Julia auf die Herkunft der verwendeten Rohstoffe achtet.

 

Was begeistert an dem Job besonders?

Nach dem Abschluss ihres Grafik-Design-Studiums haderte die Salzburgerin mit ihrer beruflichen Zukunft. Nur am PC sitzen war einfach nicht genug. Dass sie auf einmal Lampen designen würde war aber Zufall, sie hat auch schon einmal ein Weinregal gebaut, ist an den Lampen aber hängengeblieben.

 

„Es ist jedes Mal wieder ein tolles Gefühl, wenn ein Modell handwerklich fertiggestellt ist und ich dann sehe, wie es im Raum wirkt. Das ist wie eine Belohnung.“

 

Ursprünglich eher aus dem Bereich Print, fertigt Julia ihre Lampen zwar mithilfe eines Grafikprogramms an, aber alles nur zweidimensional. Den 3D-Plan hat sie anfangs nur im Kopf, gleich alles dreidimensional mit einem Programm anzulegen will sie noch lernen, das steht auf alle Fälle noch auf ihrer to-do-Liste. Jedenfalls sieht sie deshalb erst beim Zusammenbau, wenn alle Teile mittels Lasertechnologie ausgeschnitten und nach ihrem subtil ausgeklügelten Stecksystem miteinander verbunden sind, ob ihr Plan tatsächlich aufgeht. Eine spannende Angelegenheit ist es allemal.

Und welches sind die drei Lieblingstücke?

Da kommt die junge Designerin ins Stocken. Also wenn sie sich entscheiden müsste, dann für Cone, Leaf und den Mond

Ausgefallene Kundenwünsche? Aber gern!

Weil jeder ihrer Arbeitsschritte von Julia persönlich geplant und ausgeführt wird, sind Sonderanfertigen jederzeit möglich. Beispielsweise hat sie in Zusammenarbeit mit einem Steinmetz, der den Sockel anfertigte, eine Stehlampe mit Messingstange aus einem umgedrehten Cone gebaut. Oder für ein Hotel in Mittersill riesige Cones mit einem Durchmesser von jeweils 80 cm und 10 kg schwer, die an Stahlseilen aufgehängt wurden, und die sie, wegen der Covid19-Beschränkungen, noch gar nicht selbst vor Ort in Augenschein nehmen konnte.

 

„Ich finde es toll, wenn man bereits bestehende Sachen kreativ umgestalten kann.“

Was die Zukunft wohl bringt…

Aktuell werden die ausgeschnittenen Teile alle in der eigenen Wohnung zusammengesetzt und die fertigen Kreationen sind ausschließlich online, beispielsweise über FREUDENREICH, zu bestellen. Deshalb ist der Wunsch nach einer perspektivischen eigenen Werkstatt mit Showroom verständlich. Auch kreativ stehen weitere spannende Projekte an: Aktuell tüftelt Julia an einem neuen Prototyp, eine Art Blüte mit einem Tisch- oder Stehlampenfuß, an dem die einzelnen Blätter auf- und zugedreht werden können.

Kairoz, bedeutet das eigentlich etwas?

Der Labelname Kairoz ist übrigens inspiriert von dem griechischen Gott Kairos, das ist der mit dem kahlen Hinterkopf und dem lockigen Haarschopf in der Stirn, wodurch es nur möglich ist ihn von vorne zu ergreifen. Es ist dieser eine Moment, den es zu nutzen gilt oder er ist für immer vorbei. Obwohl die Lampenkünstlerin sich selbst eher mit Veränderungen und Entscheidungen schwertut, wie sie selbst sagt, hat sie glücklicherweise diese Gelegenheit genutzt, Ihre Vision verwirklicht und wird hoffentlich noch viele weitere Räume durch ihre Kunst erleuchten.

Wir wünschen viel Erfolg!